Sanitätsfortbildung
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Öfter mal was Neues...

 




 
 

  

  

Manchmal hat man ja das Gefühl, beim BRK wacht morgens jemand auf, streckt sich, schaut in den Kalender und denkt: „48 Stunden Sanitätsausbildung? Nett. Aber 64 Stunden wären doch viel… netter!“

Und ehe man sich versieht, steht man da: an einem Donnerstag und an einem Sonntag, mitten in der erweiterten Sanitätsausbildung. Mir ham ja sonst nix zum doa!

 

Für uns bedeutete das: Tourniquets anlegen, Druckverbände anlegen, Reanimation von Babys und Kleinkindern, Patientenbeurteilung in der 1. Minute, Fallbeispiele und noch mehr Fallbeispiele, mehr „Wer möchte diesmal der Bewusstlose sein?“ und „Wem läuft diesmal das Blut aus dem Kopf?“ und natürlich: „Wer flickt die jetzt wieder zusammen?“.

 

Zum Glück hatten wir mit Alois Schaubert und Erwin Lorenz zwei ehrenamtliche Ausbilder, die nicht nur fachlich top waren, sondern auch kurzweilig unterrichteten, sodass die Zeit wie im Flug verging. Sie führten uns souverän durch den Unterricht, damit wir im Einsatz nicht nur Erste Hilfe leisten können, sondern auch den Überblick behalten, wenn´s hektisch wird.

 

Zwischendurch wurde geflucht, gelacht, geübt, diskutiert – und am Ende waren wir uns einig:

64 Stunden fühlen sich zwar länger an als 48, aber mit guten Ausbildern und einer motivierten Truppe geht´s erstaunlich gut.

 

Jetzt sind wir wieder offiziell einsatzbereit – und unsere Hunde sowieso. Die durften an diesen beiden Tagen daheim auf der Couch fläzen und alle Viere von sich strecken, an dieser Ausbildung durften sie nämlich nicht teilnehmen.